Leonora Weiß-del Rio
Sopran

Pressestimmen


Andrea Chenier, Premiere 27.04.2019 

"...Wie Leonora Weiß - del Rio den widerstreitenden Gefühlen der Maddalena sängerisch Ausdruck und Stimme verleiht, setzte höchste Maßstäbe..."
Jens Daniel Schubert, Sächsische Zeitung, 29.04.2019

"...Ensemblemitglied Leonora Weiß - del Rio debütiert als Maddalena die Coigny - hochschwanger und in ihrer letzten Vorstellung vor Mutterschutz und Elternzeit - eine überzeugende Interpretation, bewegt in der bereits erwähnten Arie über alle Maßen und zieht auch im großen Schlussduett noch einmal alle Register. Das Freiberger Ensemble wird hoffentlich nicht allzu lange auf diese Künstlerin verzichten müssen!..."
Jochen Rüth, Der Opernfreund, 29.04.2019

"...In den drei Hauptrollen ist Erstklassiges zu erleben. Leonora Weiß - del Rio gestaltet mit ihrem wandelbaren, sicheren Sopran die Entwicklung von der am Hofe noch spielerischen Maddalena zur liebenden reifen Frau. Die gelingt ihr auch gestalterisch...Der Premierenabend hatte noch seine Besonderheit. Leonora Weiß - del Rio stand vor ihrer Mutterschutzzeit letztmalig auf der Bühne. Ihre Leistung im achten Monat so zu erbringen, verlangt mehr als Respekt, dürfte vermutlich einmalig sein..."

Frieder Krause, Kunst und Technik


Der Konsul, Premiere 16.02.2019

"...Leonora Weiß-del Rio ist grandios, der große, dramatische Aufbruch der Verzweiflung, die stille Zurücknahme und die Visionen der Alpträume, das Aufgeben des Kampfes, eine gesangliche und darstellerische Leistung von existenzieller Kraft, voller Hingabe...."

Boris Gruhl, mdr Kultur 


"...Menottis Oper enthält mehrere äußerst wirksame Partien. Leonora Weiß-del Rio ist eine Idealbesetzung für die zentrale Partie der Magda. Ausladende Gesten gestatten der Regisseur Ralf-Peter Schulze und sie sich selbst nur in jener großen Szene, wenn sie in Verzweiflung über die Unnahbarkeit des nur ein einziges Mal kurz erscheinenden Konsuls fast Amok läuft.."

Roland H. Dippel, Neue Musikzeitung 


Arabella, Premiere 18.03.2017, Mittelsächsisches Theater Freiberg

"Die Primadonna assoluta des Hauses, Leonora del Rio überrascht in der Titelpartie mit grosser Gesangskultur, mit betörenden (auch leisen) Tönen, mit erfreulicher Wortverständlichkeit und darstellerischer Noblesse. Diese Arabellainterpretin würde durchaus auch der Semperoper zur Zierde gereichen."Dieter David Scholz, mdr Kultur 

"Leonora del Rio gab eine hinsichtlich der Stimmführung und Textverständlichkeit sehr überzeugende, eher reif als jugendlich wirkende Arabella mit darstellerischer Eleganz."

T. Kliche, Opernglas Mai Ausgabe 2017



Leonora del Rio legt die Arabella wenig Mädchenhaft an, glänzt mit sicherer Höhe und kraftvoll warmen Sopran. Dabei ist sie da und dort zu feinem Piano fähig, das ich mir aber ein wenig öfter gewünscht hätte. 

Im berühmten Duett mit Zdenka im ersten Akt läuft sie diesbezüglich zu Höchstform auf. Allein für diese Minuten hat sich der Weg vom Rhein an die Freiberger Mulde schon gelohnt, so genial passen die Stimmen der gebürtigen Argentinierin und Lindsay Funchal zusammen."

 Jochen Rüth, Der Opernfreund




Neujahrskonzert Tonhalle Zürich, Schweiz, Januar 2017


Leonora del Rio ist eine argentinisch-deutsche Sopranistin mit samten - schöner Stimme und eine Sängerin, die nicht nur ihr Repertoire beherrscht, sondern auch die adäquate Attitüde für Neujahrskonzerte. So trägt sie vor und nach der Pause wechselnde Ballroben und hält mit dem Publikum während der Arien und Lieder geradezu Hof.

Anna Kardos, Aargauer Zeitung 



La Bohème, Wiederaufnahme Premiere vom 13.09.2016 am Mittelsächsischen Theater Freiberg

"...So trotzte Leonora del Rio ihrer Mimi etliche berührende Pianopassagen ab und bewies bei den emotionalen Ausbrüchen, über welch stupende Technik ihr klangschöner und mit einem reizvollen Timbre gesegneter Sopran verfügt..."

Joachim Weise, Der Online Merker, 15.09.2016



La Bohème, Premiere vom 16.04.2016 am Mittelsächsischen Theater Freiberg

Sopranistin Leonora del Rio und Tenor Sebastian Fuchsberger singen das Traumpaar Mimi und Rodolfo mit Wahnsinnsstimmen an der Spitze eines in jeder Hinsicht überzeugenden Ensembles am Mittelsächsischen Theaters.

"....allen voran eine seidenweiche, lyrisch höchst bemerkenswerte Leonora del Rio als Mimi...

Leonora del Rio zeigt ein elfengleiches Spiel, erfühlt Mimi von Kopf bis Fuß.." 

Freie Presse, Marianne Schultz, 20.04.2016 


Chemnitz: Gastspiel Leonora del Rio in DER GRAF VON LUXEMBURG- 15.11.2015

" ...Aus diesem Grunde gewann man beizeiten die Argentinierin Leonora del Rio für ein Gastspiel, eine lyrisch-jugendliche Sopranistin, die nicht nur bei Gustav Kuhn in Erl erste Erfahrungen im Wagner-Fach sammelte, sondern auch als Operettensängerin auf Erfolge z. B. beim Lehàr-Festival in Bad Ischl verweisen kann. Da ich der Künstlerin bislang nur außergewöhnliche Leistungen auf der Opernbühne (Marschallin und Lisa am Mittelsächsischen Theater) attestieren konnte, brachte ich ihrem neuerlichen Rendezvous mit Meister LehÁr natÜrlich besonderes Interesse entgegen.

Und wiederum wurde ich nicht enttäuscht. Denn schon das fein dahingetupfte Auftrittslied, dessen Höhen ihr zauberhaft erblühender Sopran mit Wonne auskostete, zog das Publikum in seinen Bann. Damit war ihr bereits die erste Hälfte der Miete gewiss, deren noch ausstehenden Teil sie im weiteren Verlauf der Vorstellung ebenso souverän, weil mühelos und mit dem rechten Gespür für darstellerische und vokale Nuancen, kassierte.

Eine Operettendiva von solchem Format dürfte in Chemnitz seit langem nicht mehr auf der Bühne gestanden haben. Hier gehen eine jederzeit abrufbare fundierte Technik und ein Timbre ganz eigenen Reizes, sekundiert von darstellerischer Noblesse, eine überaus beglückende Mischung ein....

...Der Schlussapplaus ließ keinen Zweifel daran: Der Star der Aufführung hieß Leonora del Rio"

Online Merker, Joachim Weise, Der Graf von Luxemburg vom 15.11.2015


Der Rosenkavalier

"Von ganz anderem Kaliber erwies sich hingegen Leonora Del Rio (Maschallin), deren apartes Timbre aufhorchen lässt. Das wäre jedoch nur die halbe Miete, gesellte sich diesem Vorzug nicht eine sichere Technik hinzu, die es der Sängerin ermöglicht, mit einer die Vorstellung dominierenden stimmlichen Leistung von hohem Rang aufzuwarten, die wahrhaft beglückend mit einer dementsprechenden beseelten szenischen Verkörperung voller Adel und Seelengröße korrespondierte."

Online Merker, Joachim Weise, Rosenkavalier vom 28.10.2014

 

"Demnächst wird Leonora Del Rio fest am Mittelsächsischen Theater sein. Ein Glücksgriff - Ihr Sopran gleitet warm durch alle Lagen, ergreifend, fabelhaft textverständlich."

Wiebke Roloff, Opernwelt, Juni 2014


Sinfoniekonzert "150 Jahre Strauss"

"...mit demselben Verklärungsthema enden auch "Vier Letzte Lieder", kurz vor dem Tod komponiert. Leonora Del Rio sang sie mit dunklem Sopran mit vollendeter Hingabe und schön textverständlich. Hier wurde das Ende real, die Töne leiser, behutsamer, kulminiert in der Frage "Ist dies etwa der Tod?" von Eichender ("Im Abendrot"). Leonora Del Rio kann das, sie gab Todesverlangen und Erlösung eine warme Hoffnung."

Marianne Schultz, Freie Presse


Figaro´s Hochzeit, Premiere am 19.04.2015

"Leonora Del Rio zeichnet Ihre Gefühle mit Schönheit, verletzter Liebe und Würde, die erlesene Dramatik der Darstellerin diente vollendet dem Aufruhr des Herzens Ihrer Heldin."


Pique Dame, 28.04.2015

Leonora del Rio nahm man die unglückselige Enkelin der Gräfin ohne jede Einschränkung ab. Wie sich dieses Menschenkind einer “guten Partie” verweigert, mit welch bedingungsloser Leidenschaft diese Lisa um den geliebten Mann ringt – das alles fand in der emotional fesselnden Auffassung der Sängerin tief berührenden Ausdruck. Wiederum spricht das aparte Timbre ihres souverän eingesetzten jugendlich-lyrischen Soprans ungemein an.

Joachim weise, online merker




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